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Amrum

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Natur

 

Kleine Insel, riesiger Strand

Amrum ist berühmt für einen Strand, der nicht mal wirklich zur Insel gehört. Kniepsand liegt eigentlich als sich langsam bewegende Sandbank vor Amrum, fungiert aber seit Jahrzehnten als Strand der Insel. Bis man zum Wasser und zu den Strandkörben gelangt, muss man weit über den feinen Nordseesand gehen, denn mit 15 km Länge und bis zu zwei Kilometern Breite gehört Kniepsand zu einem von Europas breitesten Sandstränden.

Das Reise- und Lifestylemagazin „Condé Nast Traveler“ hat Amrum 2015 sogar mal auf Platz 3 der schönsten europäischen Inselstrände gewählt. Unter anderem haben die unglaubliche Weite der Strände und Dünenlandschaften, durch die sich etliche Holzbohlenwege ziehen, überzeugt.

Kultur

 

Von Piraten und Leuchttürmen

Hoch hinaus heißt es, wenn es auf Amrums rotweiß gestreiftes Wahrzeichen geht, mit knapp 42 Metern der höchste begehbare Leuchtturm an der Nordseeküste. 1872 erbaut, werden noch heute von hier Schiffe vor den Untiefen westlich der Insel gewarnt.

Nebel, das Friesendorf in der Inselmitte, zwischen Wittdün im Süden und dem nördlichsten Inselort Norddorf, ist mit seinen schönen Reetdachhäusern einer der hübschesten Ort Amrums und immer einen Besuch wert.

Auf dem Friedhof in Nebel, dicht bei der etwa 800 Jahre alten St. Clemens-Kirche, finden sich die „Sprechenden Grabsteine“, auf denen Texte eingemeißelt wurden, die aus dem Leben der Verstorbenen berichten. Unter den vielen dort begrabenen Seefahrern besonders bekannt ist Hark Olufs, der als junger Mann von Piraten verschleppt und als Sklave verkauft wurde, und Jahrzehnte später als reicher Mann auf seine Heimatinsel zurückkehrte.

Aktivitäten

 

Gut zu Fahrrad

Amrum lässt sich am besten mit dem Fahrrad erkunden. Die Fahrradwege auf der Insel sind gut beschildert und einfach zu befahren. Gut zu wissen: Meist sind die Zugänge zu den Dünenwegen für Autos gesperrt, Fahrräder dürfen. Praktisch, vor allem für den Transport von Strandspielzeug und Badetüchern zum Strand, sind außerdem Bollerwagen, die man vor Ort mieten kann. 

Machen Sie einen Abstecher nach Steenodde im Osten der Insel und besichtigen Sie die frühgeschichtlichen Grabhügel aus der Bronze- und Wikingerzeit, der größte davon 4,50 m hoch und mit einem Durchmesser von 26,5 Metern.

Essen&Trinken

 

Fisch, wohin das Auge blickt

Amrums Küche ist deftig, schließlich mussten hier schon viele Seefahrer satt werden und die raue Nordseeluft macht gleich richtig hungrig. Ein Matjes mit Bratkartoffeln oder Scholle, mancherorts noch mit Krabben belegt, oder ein Eintopf aus Bohnen, Speck und Birnen ist dafür genau richtig. Besonders zu empfehlen ist das zarte Fleisch des Salzwiesenlamms, die sich von Gras ernähren, welches im Winter oft unter Wasser steht. Und wer kein Fleisch mag, probiert den ebenso leckeren Schafskäse oder/und die legendäre Fliederbeerensuppe.

Und wenn Sie mal auf eine „Tote Tante“ eingeladen werden, sagen Sie ruhig ja – und genießen heißen Kakao mit Rum.

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